Frauenkirche on-line am Tag der Diakonin

Frauenkirche on-line am Tag der Diakonin

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Am 29.04.20 am Festtag der hl. Katharina von Siena feiern die Frauenverbände den Tag der Diakonin. Der großer Festakt in München sollte den Forderungen – die ja in dieser Zeit nicht nur nicht weg sind – sondern immer dringender werden – unterstreichen und in die Öffentlichkeit tragen.

In diesem Jahr ist alles – wie alles – anders!

Der Diözesanverband Essen hat an einer Aktion des Frauenkirchenteams gearbeitet:        Frauenkirche on-line.

Sonst planen wir die Frauenkirche on tour, die wir ja am Palmsonntag leider schon absagen mussten.

Jetzt eben on-line.

Per mail hatten alle Konzept- und Textentwürfe, sowie Fotos ausgetauscht und eigene Texte beigesteuert.

In einem Meeting nach allen Regeln der Corona-Kunst, haben wir uns dann zu sechst in einem großen Garten getroffen. Die Idee, das vollständige Konzept und die „Rollenverteilung“ , die die geistliche Leiterin des Diözesanverbandes Essen Ulrike Fendrich zusammen mit Elke Scheermesser erarbeitet hatten, wurden  besprochen. Jeweils eine Sprecherin ist dann mit der Technikerin und Hausherrin Barbara van de Lücht ins Wohnzimmer gegangen und hat ihren Text gesprochen, was dann aufgenommen wurde.

Barbara van de Lücht hat die Musik und die Fotos eingespielt und alles geschnitten!

 

Frauke Westerkamp

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Weitere Infos

02. Dezember 2019

§161 Handelsgesetzbuch sagt: Eine Gesellschaft, deren Zweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist, ist eine Kommanditgesellschaft, wenn bei einem oder bei einigen von den Gesellschaftern die Haftung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt ist (Kommanditisten), während bei dem anderen Teil der Gesellschafter eine Beschränkung der Haftung nicht stattfindet (persönlich haftende Gesellschafter).

Passt nicht in einen Adventskalender, sagen Sie. Passt überhaupt nicht auf Maria; sie betreibt doch kein Handelsgewerbe und es geht auch nicht um Haftung gegenüber Gläubigern…

Stimmt! Aber der Titel unseres diesjährigen kfd Adventskalenders Ma-Jo & Co.KG verführt doch geradezu sich mit den juristischen Begrifflichkeiten auseinanderzusetzen.

In einer Gesellschaft – also einigen Menschen, die unter gemeinschaftlicher Firma (Firma bedeutet nichts anderes als Name) nennen wir sie mal „Kirche“, ein gemeinsames Ziel haben, gibt es welche, die gegenüber ihren Gesellschaftsgläubige(r)n  -vielen Menschen- mehr in der persönlichen Verantwortung stehen, als andere, die „nur“ mit einer bestimmten „Einlage“ beteiligt sind.

Maria – ein Name der nicht nur seit der Bewegung Maria 2.0 in aller Munde ist-, trägt als Person in dieser Gesellschaft also eine besondere Verantwortung. Sie hat Gott die Zusage gegeben, seinen Sohn auf die Welt zu bringen. Und damit trägt sie nicht nur die mütterliche Verantwortung einer jeden Gebärenden. Sie ist dafür verantwortlich, dass „das Wort Fleisch geworden ist“ (Joh. 1,14) Ohne diese Frau wäre Gottes Wort nicht in die Welt und zu den Menschen gekommen. Und sie ist damit in die Verantwortung gegenüber den Gläubigen genommen. Die Evangelien (die „Handelsbücher“) bekunden, dass sie dieser Verantwortung gemäß gehandelt hat.

Und Maria war in der Gemeinschaft der Jüngerinnen und Jünger Jesu immer gleich+berechtigt. Und das wollen wir Frauen in der kfd in unserer Kirche auch sein!

Frauke Westerkamp

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