Aktion Mund-und Nase-Maskennähen

Aktion Mund-und Nase-Maskennähen

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Aktion Mund-und Nase-Maskennähen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Generalvikariat und im Bistum Essen durch die kfd

Frauen können beides: Predigen und Nähen!

Anfangs skeptisch betrachtet, jetzt zum Schutz Anderer akzeptiert und für gut befunden, stehen die AtemSchutzMasken jetzt ganz oben in den Berichterstattungen.

Seit dem 27.04.2020 ist das Tragen mindestens der selbstgenähten Behelfsmasken im öffentlichen Raum in NRW verpflichtend.

Für Frauen wie Eva Limbeck, die von 2015 bis November 2019 Mitglied im Diözesanvorstand der kfd Essen war, ist es als leidenschaftliche Näherin doch naheliegend, dass sie sehr schnell – in diesen Corona-Zeiten – in einer Nähgruppe für Masken war.

Gut vernetzt über den kfd-Stadtverband Essen holte sie weitere engagierte Näherinnen ins Boot, die ihr Hobby zum ehrenamtlichen Engagement machten und ihre Zeit und Kraft für andere einsetzten.

Sie haben schon Masken für die Feuerwehr, die Schülerinnen und Schüler der Schule für Pflegeberufe, ambulante Pflegedienste uvm. genäht.

Und nun kam der Auftrag des Generalvikariats! Es ist eine Geschichte, die auch von großer Wertschätzung zeugt. Generalvikar Pfeffer und der Leiter des Stabsbereichs Personalentwicklung und Gesundheit, Dr. Hein, waren in einem Essener Stoffladen, wollten Stoff bestellen und dort 2000 Masken nähen lassen. Doch die große Anzahl in der kurzen Zeit war für das Geschäft nicht leistbar.Die Geschäftsführerin hat dann Eva Limbeck, die ihr bekannte und qualifizierte Maskennäherin, als Organisatorin der Nähgruppe für große Mengen ins Spiel gebracht und so ist der Auftrag bei der kfd gelandet.

Über das große Verteilernetz der Geschäftsstelle des kfd-Diözesanverbandes startete sie einen Aufruf, um weitere Näherinnen und Näher zu gewinnen, die für das Bistum Essen Masken nähen. Die bistumsweite Verbreitung der Anfrage ging rasend schnell. Die Stoffe, die zu Masken vernäht werden sollen, sind vom Bistum gekauft. Alle Frauen und Männer, die sich bei Ihr melden, erhalten eine Nähanleitung und Materialien wie Stoff, Draht und Nähgarn.

Der Stoff liegt bereit zur Abholung im Generalvikariat (nach vorheriger Terminabsprache) und wurde von zwei Frauen „portioniert“ (incl. aller Zutaten). Ein Kurier-Dienst weiterer kfd-Frauen ist eingerichtet und kann bestellt werden; er reicht von Duisburg bis ins Sauerland.

Die Schutzmasken werden nun von der Jugendberufshilfe Die Boje bzw. vor allem von ehrenamtlichen Näherinnen unter anderem aus einem sozialen Flüchtlings-Projekt und der großen Gruppe der kfd-Näherinnen gefertigt.

Das Projekt unter der Whatsapp-Gruppe : MaskenNäherinnen@Bistum läuft. Diese Aktion ist eines von vielen Beispielen für das Wirken der katholischen Frauengemeinschaft (kfd): Viele Frauen bringen sich mit unterschiedlichsten Fähigkeiten, Begabungen und Charismen für andere ein. Sie wirken auf den unterschiedlichsten Ebenen diakonisch.Und wenn wir als Verband theologisch und politisch unterwegs sind, heißt das doch nicht, dass wir solche Dinge wie Masken-Nähen (oder alles andere, was uns vermeintlich in die Ecke der kaffeekochenden Frauen stellt) ablehnen müssen. Alles ist wichtig und wertzuschätzen.

Alles hat seine Zeit.

Fazit mit Blick auf den Frauenpredigerinnentag am 17. Mai: Starke Frauen können beides: predigen und nähen!

Frauke Westerkamp 

Hier finden Sie noch einen tollen Artikel vom Bistum Essen

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Weitere Infos

02. Dezember 2019

§161 Handelsgesetzbuch sagt: Eine Gesellschaft, deren Zweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist, ist eine Kommanditgesellschaft, wenn bei einem oder bei einigen von den Gesellschaftern die Haftung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt ist (Kommanditisten), während bei dem anderen Teil der Gesellschafter eine Beschränkung der Haftung nicht stattfindet (persönlich haftende Gesellschafter).

Passt nicht in einen Adventskalender, sagen Sie. Passt überhaupt nicht auf Maria; sie betreibt doch kein Handelsgewerbe und es geht auch nicht um Haftung gegenüber Gläubigern…

Stimmt! Aber der Titel unseres diesjährigen kfd Adventskalenders Ma-Jo & Co.KG verführt doch geradezu sich mit den juristischen Begrifflichkeiten auseinanderzusetzen.

In einer Gesellschaft – also einigen Menschen, die unter gemeinschaftlicher Firma (Firma bedeutet nichts anderes als Name) nennen wir sie mal „Kirche“, ein gemeinsames Ziel haben, gibt es welche, die gegenüber ihren Gesellschaftsgläubige(r)n  -vielen Menschen- mehr in der persönlichen Verantwortung stehen, als andere, die „nur“ mit einer bestimmten „Einlage“ beteiligt sind.

Maria – ein Name der nicht nur seit der Bewegung Maria 2.0 in aller Munde ist-, trägt als Person in dieser Gesellschaft also eine besondere Verantwortung. Sie hat Gott die Zusage gegeben, seinen Sohn auf die Welt zu bringen. Und damit trägt sie nicht nur die mütterliche Verantwortung einer jeden Gebärenden. Sie ist dafür verantwortlich, dass „das Wort Fleisch geworden ist“ (Joh. 1,14) Ohne diese Frau wäre Gottes Wort nicht in die Welt und zu den Menschen gekommen. Und sie ist damit in die Verantwortung gegenüber den Gläubigen genommen. Die Evangelien (die „Handelsbücher“) bekunden, dass sie dieser Verantwortung gemäß gehandelt hat.

Und Maria war in der Gemeinschaft der Jüngerinnen und Jünger Jesu immer gleich+berechtigt. Und das wollen wir Frauen in der kfd in unserer Kirche auch sein!

Frauke Westerkamp

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